Was ist Pay per View? Pay-per-View (PPV) Abrechnung (deutsch: Bezahlen pro Einblendung) kennt man nicht nur aus dem TV und Video Bereich, wo es bei Video-on-Demand Angeboten angewendet wird, es bezeichnet auch eine Abrechnungmethode im Online Marketing. Diese Verfahren wird sehr häufig für Online Werbung mit Bannern eingesetzt. Bei einer Kampagne welche mittels Pay-per-View abgerechnet wird wird jede erfolgreich ausgelieferte Anzeige vergütet. Anders ausgedrückt werden die Aufrufe des Webebanners oder einer anderen Anzeigen Form, wie z.B. eine Textanzeige, gezählt und der Betreiber der Webseite, auf welcher die Werbung platzierte, entsprechend entlohnt.

Ein geläufiger Name für Pay-per-View im Online Marketing ist auch Cost per Mille (CPM). In Deutschland ist CPM auch unter dem Namen Tausenderkontaktpreis (TKP) bekannt, dabei wird der Preis für 1.000 Einblendungen (Impressions) des Werbemittels angebegeben, welcher erst bei Erreichung von 1.000 Aufrufen ausgeschüttet wird. Somit wird viel Verwaltungaufwand gespart. Sehr viele Anbieter wählen solche oder ähnliche Ausschüttungmodelle.

Funktionsweise von Pay per View

Pay-per-View ist ein klassisches Abrechnungsverfahren und wurde schon vor der Revolution des Werbemarktes durch das Internet genutzt. Entlohnt wird der reine Sichtkontakt, das heißt im Internet der Aufruf einer Webseite, mit einem Werbemittel wie einem Banner. Ausgeliefert und geschaltet werden solche Anzeigen meist über große Netzwerke wie Google AdSense oder andere Affilate Marketing Netzwerke, da sich der Aufwand in punkto Technik und Verwaltung nicht lohnen würde.

Diese Netzwerke haben meist tausende oder zehntausende von Partnerwebseiten, auf denen die Werbung der teilnehmenden Werbenden geschaltet werden können. Die Schaltung der Anzeigen erfolgt dann entweder auf Basis des Inhalts der Webseiten, welche natürlich möglichst Themenrelevant sein sollten, oder der Werbende kann sich seine Zielseiten selbst aus einer Liste zusammenstellen. Bei Google werden diese Werbeplätze als “Placements” bezeichnet. Auch im Berreich des Remarktings

Einordnung und Bedeutung von Pay per View

Pay-per-View ist den Bereichen Affiliate Marketing und dem Display Advertising zuzuordnen. Aus Sicht der Anbieter von PPV Modellen lohnt sich diese Form der Abrechnung besonders. Die Werbemittel werden bei Traffic starken Partnern ausgespielt, und damit schnell Geld verdient. Aus Sicht eines Werbtreibenden ist diese Form, gerade unter Berücksichtigung der Tatsache das es andere Abrechnungsmodelle wie Pay per Click (PPC) oder Pay per Sale (PPS) gibt, sehr ineffizient.

Zudem haben Banner, bei denen das PPV Modell vorwiedend angewendet wird, das Problem der so genannten Bannerblindness (Bannerblindheit). Ein Phänomen, bei dem Internet Benutzer Werbebanner nach einer gewissen Zeit nicht mehr wahrnehmen. Studien zeigen, dass dieses Phänomen bei sehr vielen Surfern auftritt, was große Auswirkung auf die Effizienz von Pay per View Abrechnungen hat. So haben die Modelle PPC und PPS in den letzten Jahren auch zunehmend an Bedeutung gewonnen, und der Markt für Pay per View basierte Internet Werbung ist Ruckläufig.

Quellen


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