Google rasselt mal ordentlich mit den Säbeln und verunsichert dabei Webseitenbetreiber und SEO’s gleichermaßen. Bereits nach dem dem Penguin-Update 1.0 war gefühlt fast jeder zweite Webseitenbetreiber davon betroffen, welcher sich vorher mit dem Thema Webseitenoptimierung auseinander gesetzt hat.

Denn was früher noch so wunderbar geklappt hat, immer schön mit harten Ankertexten zu verlinken, um so schnell in den organischen Suchergebnissen nach oben zu kommen, ging nicht mehr! Noch schlimmer – wer es an dieser Stelle übertrieben hatte wurden vom Penguin-Update  getroffen.

Jetzt bestätigt Matt Cutts (Leiter des Webspam Teams bei Google) das baldige ausfahren eines erneuten Penguin-Updates

Diese Statement schürt nun bei vielen Verunsicherung und dies auch nicht zu unrecht. Besonders wenn man dabei weiß dass das Penguin 2.0 Update eine viel größere Reichweite haben wird, als noch der Penguin 1.0 und somit mehr Webseiten betroffen sein werden.

Was möchte Google für die Zukunft?!

Im nachfolgenden Video geht der Suchmaschinenriese sehr detailliert darauf ein, welche Updates in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten sind und gibt Hinweise darauf wen das Penguin 2.0 Update treffen könnte.

Wer wird vom Penguin 2.0 – Update betroffen sein

Matt Cutts sagt an dieser Stelle, das es darum geht „Black Hat“-Spam aufzudecken! Wer also bisher auf seinen Seiten mit der dunklen Seite der Macht gespielt und versucht hat durch schlechte Offpage Optimierung nach vorne zu kommen, kann an dieser Stelle unter anderem für seine Machenschaften bestraft werden.

Wer jedoch bisher immer „sauber“ nach den Google Webmaster Richtlinien gearbeitet hat, braucht sich auch in Zukunft keine Gedanken machen.

Advertorials / Verkaufte inContent Links

Ein weiterer Fokus des Webspam Teams wird sich mit dem Thema Advertorial beschäftigen. Hier bei geht es z.B. um bezahlte Produktreviews oder Test. Nach den Google Quality Guidelines müssen solche Links mit dem „nofollow“-Attribut gekennzeichnet sein und dürfen keinen Pagerank weiter geben. Auch müssen solche Postings klar als Werbung deklariert sein!

Jedoch halten sich viele Webseitenbetreiber nicht daran und verkaufen Links in Hülle und Fülle. An dieser Stelle wird Google in Zukunft einen Riegel vorschieben.

Besonders größere Webseiten, welche durch den Linkverkauf einen Großteil ihrer Einnahmen erzielen, sollten sich schnell nach einem neuen Geschäftsmodell umsehen.

Soll man überhaupt noch Linkaufbau betreiben?

Diese Frage werden sich nun viele Webmaster stellen und die Antwort heißt JA! Jedoch macht Linkbuilding nur noch mit Verstand sinn!

Google und vor allen Dingen die Nutzer/Endkunden möchte hochwertige Inhalte, denn diese verbreiten sich von selbst und werden schnell weiterempfohlen – ist dies wirklich so?

Leider finden auch hochwertige Inhalte nicht immer den richtigen Empfänger. An dieser Stelle kann nun ein intelligenter Backlinkaufbau helfen (Seeding), die richtige Zielgruppe anzusprechen und somit den Stein ins Rollen zu bringen.

Wie könnte so ein Linkaufbau aussehen?

Werden Sie ein aktiver Teil Ihrer Branche! Beteiligen Sie sich in Foren (Forenlinks) und Blogs zum Thema Ihrer Nische. Helfen Sie anderen Mitgliedern in Foren oder sonstigen Portalen und etablieren Sie sich als Opinionleader (Meinungsführer).

Schreiben Sie andere Webmaster aus verwandten Brachen an und streben Sie langfristige Kooperationen an.

Wer so handelt, läuft nicht in Gefahr Opfer eines Penguin-Updates zu werden, des weiteren erhalten Sie auf diese Art und Weise Besucher, welche genau Ihrer Zielgruppe entsprechen – Dies mündet letztendlich in hören Umsätzen und zufriedeneren Besuchern und nebenbei werden Sie noch das Ranking Ihrer Webseite verbessern.

 

Tobias Clement

Ist ein begeisterter Suchmaschinenoptimierer und leidenschaftlicher Linkbuilder, immer auf der Suche nach neuen Trends und Taktiken, um Ihre Webseite zum Erfolg zu bringen.

Hier Kontakt zu Tobias Clement auf Google+ aufnehmen!

3 responses on “Warnung: Penguin 2.0 kommt

  1. Marco sagt:

    Hallo Tobias,

    toller Beitrag. Der letzte Abschnitt ist eine gute Möglichkeit Links aufzubauen, leider funktioniert das nicht in allen Branchen. Ich denke es macht durchaus auch noch Sinn, Links an anderen Stellen wie sb etc zu platzieren.

    Es sollte sich natürlich immer im Rahmen bewegen. Google wird schnell merken wenn jemand auf einmal 100000 SB Links hat und danach bzw. davor keine .. Naja das übliche hat.

    Ich bin wirklich sehr gespannt wie viele Unternehmen wieder jammern werden .. obwohl sie es ja selber schuld sind. Google will die guten Seiten vorn sehen, das wollen die meisten Nutzer auch!

    • Tobias Clement sagt:

      Hallo Marco,

      es gibt sicherlich Branchen in denen es sehr schwer ist auf natürliche Art und Weise Links zu generieren, aber dann muss man eben Kreativ werden – ich sage nur mal aus Beispiel der Blogpost von noblego über die Negativ SEO Attacken – die Seite wurde darauf hin von Authoritäten verlinkt, welche sonst nie einen Link zu einer „Zigarren“ Webseite gelegt hätten.

      Grüße

  2. Robert sagt:

    Penguin ist SEO’s Tod? Lasst uns die Opfer erst nach dem Update beklagen, alles vorher ist nur (gewollte) Panik…

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